Thailändische Süßigkeiten ohne Zusatzstoffe
Was sind Kanom?
„Kanom" ist im Thailändischen der Sammelbegriff für alles Süße und für Snacks: Bonbons, Gebäck, Puddings, gedämpfte Reisküchlein, getrocknete Früchte. Der Begriff ist deutlich weiter gefasst als das deutsche Wort Süßigkeit und umfasst auch Dinge, die wir eher als Nachspeise oder Zwischenmahlzeit einordnen würden.
Typisch für thailändische Kanom sind wenige, klar erkennbare Zutaten: Kokosmilch, Palmzucker, Reismehl, Tamarinde, Banane, Mungbohnen. Fett spielt eine geringe Rolle, Schokolade und Sahne kommen traditionell gar nicht vor. Dafür begegnen einem Geschmacksrichtungen, die hier ungewohnt sind, etwa die Kombination aus süß und salzig oder aus süß und scharf, wie bei unserem Tamarind-Chili-Bonbon.
Unsere Kanom werden von Chontichas Familie in Handarbeit hergestellt, ohne Zusatzstoffe, Geschmacksverstärker oder künstliche Aromen. Bei den getrockneten Früchten heißt das: Frucht, sonst nichts, bis auf die Mangostreifen, die gezuckert sind.
Kanom in Thailand: wann und wie sie gegessen werden
Kanom sind in Thailand kein Nachtisch im europäischen Sinn. Nach dem Essen kommt eher frisches Obst auf den Tisch, Süßes wird über den Tag verteilt gegessen.
Auf Märkten und an Straßenständen gehören Kanom zum Grundangebot, oft in kleinen Portionen in Bananenblatt oder Plastikbeuteln, gedacht für zwischendurch. Auf langen Busfahrten, im Büro, nach der Schule: Es gibt keinen falschen Zeitpunkt.
Eine besondere Rolle spielen Kanom bei Anlässen. Zu Hochzeiten, Tempelbesuchen und Neujahr werden bestimmte Süßspeisen verschenkt, viele tragen Namen, die Glück oder Wohlstand bedeuten. Wer in Thailand jemanden besucht, bringt selten Blumen mit, sondern etwas zu essen, und häufig sind das Kanom.
Getrocknete Früchte wie Banane, Mango oder Jackfruit haben zusätzlich einen praktischen Hintergrund: Sie sind eine alte Methode, die Ernte haltbar zu machen. Sonnengetrocknete Namwa-Bananen etwa entstehen ohne jede Zutat, nur durch Zeit und Sonne.
Für wen sich Kanom eignet
Als Mitbringsel. Wer schon einmal in Thailand war, erkennt den Geschmack sofort wieder, und wer nicht, bekommt etwas, das er hier nirgends kaufen kann. Die Bonbons sind einzeln verpackt und dadurch gut teilbar, etwa im Büro oder als kleines Dankeschön. Unser Bonbon-Set ist dafür fertig zusammengestellt.
Für Kinder. Bananen-, Kokos- und Fruchtbonbons kommen ohne künstliche Farbstoffe und Geschmacksverstärker aus, und Kinder mögen die weiche, kaubare Konsistenz meist auf Anhieb. Das Tamarind-Chili-Bonbon würden wir dagegen erst ab einem Alter empfehlen, in dem leichte Schärfe kein Problem ist.
Für die Snackbox. Die getrockneten Früchte und der Fruchtriegel sind ungekühlt haltbar, brauchen keine Verpackungsreste und passen in jede Tasche. Für Wandertouren, Schulbrotdosen oder die Schreibtischschublade.
Für Neugierige. Wenn du wissen willst, warum in Thailand niemand Schokolade vermisst, fang mit dem Kokosbonbon an. Und wenn du eine echte Herausforderung suchst, mit der Durianschokolade.