Thai Soßen für Wok, Salat und Grill
In der thailändischen Küche steckt der Geschmack nicht im Fleisch, sondern in der Soße. Fast jedes Gericht baut auf einer Grundmischung aus vier Elementen auf: salzig durch Fischsauce, süß durch Kokosblütenzucker, sauer durch Tamarinde oder Limette, scharf durch Chili. Das Verhältnis dieser vier zueinander entscheidet, ob ein Pad Thai, ein Papayasalat oder ein Dip daraus wird.
Genau diese Mischungen stellen wir fertig her. Du brauchst für ein Gericht dann keine acht Einzelzutaten mehr, von denen sechs nach einmal Kochen im Schrank stehen bleiben.
Wok-Soßen: Pad Thai und Pad Krapao
Wok-Soßen kommen erst in die Pfanne, wenn das Fleisch schon angebraten ist. Sie geben dem Gericht seinen Charakter und binden die Zutaten.
Die Pad Thai Sauce ist die Basis für Thailands bekanntestes Nudelgericht. Tamarinde für die Säure, Rohr-Kokoszucker für die Süße, Fischsauce für den salzigen Ton, dazu Korianderwurzel für die Tiefe. Reisnudeln einweichen, Ei, Gemüse und Sauce dazu, fertig in einer Viertelstunde.
Die Pad Krapao Wok Sauce deckt das Gericht ab, das in Thailand jeden Tag gegessen wird. Hackfleisch scharf anbraten, Sauce dazu, zum Schluss Thai-Basilikum. Mit Reis und einem Spiegelei ist es ein vollständiges Essen.
Beide funktionieren auch außerhalb ihres Namensgebers: mit Tofu, Garnelen, Hähnchen oder nur mit Gemüse.
Dressings: Som Tam und Nam Yam
Thailändische Salate sind keine Beilage, sondern Hauptgericht. Ihre Dressings sind deutlich säure- und salzbetonter als europäische Vinaigretten und enthalten keine Öle.
Das Som Tam Thai Dressing ist die Grundlage für grünen Papayasalat. Traditionell wird es im Mörser aus Knoblauch, Chili, Palmzucker, Limette und Fischsauce zerstoßen. Bei uns ist es fertig abgeschmeckt. Wenn du keine grüne Papaya bekommst, funktioniert es genauso gut mit Weißkohl, Karotte oder grüner Mango.
Nam Yam ist das Dressing für alle Yam-Salate, also für Glasnudelsalat, Meeresfrüchtesalat oder Salate mit Wurst und Fleischbällchen. Limette, Fischsauce und Chili im richtigen Verhältnis, ohne dass du abschmecken musst.
Dips: Nam Jim zu Fleisch, Fisch und Bällchen
„Nam Jim" heißt schlicht Tunke. In Thailand steht zu fast jedem gegrillten oder frittierten Gericht eine kleine Schale davon auf dem Tisch, und je nach Gericht eine andere.
Nam Jim Gai ist die süße Chilisauce zu gegrilltem Hähnchen. Deutlich weniger süß als die Varianten aus dem Supermarktregal und dadurch näher am Original.
Nam Jim Look Chin gehört zu Fleischbällchen. Süß, sauer und scharf zugleich, dickflüssig genug, dass es am Bällchen haften bleibt. Passt auch zu Wurst vom Grill.
Nam Jim Seafood ist der scharfe Limetten-Knoblauch-Dip zu Fisch, Garnelen und Muscheln. Frisch, säuerlich und schärfer, als die helle Farbe vermuten lässt.
Hot Sauces: Captain, Colonel und Sergeant Major
Unsere drei Hot Sauces sind keine traditionellen Thai-Produkte, sondern eigene Rezepturen auf Basis thailändischer Chilis. Sie werden nicht mitgekocht, sondern am Tisch dosiert.
The Sergeant Major ist der Einstieg. Prik Chinda und Chi Fa Chilis, fruchtige Schärfe mit klarer Säure, gut zu Gegrilltem, Eiern und Suppen.
The Captain legt mit Habaneros nach. Deutlich schärfer, aber mit dem typisch fruchtigen Habanero-Aroma.
The Colonel ist die Steigerung: rote Habaneros, thailändische Chinda und Chi Fa, dazu etwas Carolina Reaper und ein IPA für die hopfige Note. Herausfordernd scharf, aber nicht unerträglich. Tropfenweise dosieren.
Was du mit unseren Saucen machen kannst, erfährst du bei unseren thailändischen Rezepten.